top of page

Lobhornhütte – Der Adlerhorst über dem Lauterbrunnental

  • Autorenbild: wanderblondies
    wanderblondies
  • vor 16 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Diese anspruchsvolle Schneeschuhtour gehört zu den Besten des Berner Oberlands.

Schneeschuhwanderer vor der Lobhornhütte und dem Eiger

Isenfluh ist ein kleines Bergdorf, das sich am Hang festklammert. Nur eine schmale kurvenreiche Strasse führt hinauf, nur acht Mal am Tag fährt das Postauto. In Isenfluh wartet die kleine rote Sulwald-Gondel. Sie bietet Platz für acht Personen – oder eine Kuh. Letztere trifft man im Winter nur selten an, dafür Schlittler, Sonnengeniesser und Schneeschuhwanderinnen.


Denn der Weiler Sulwald ist ein Sonnenbalkon. Hier zeigt sich das Panorama auf Eiger, Mönch und Jungfrau; im Restaurant servieren sie feine Rösti. Doch vorerst kehrt man dem allem den Rücken. Direkt beim Sulwald-Stübli weist der pinke Wegweiser den Aufstieg zur Lobhornhütte.


Die ersten Meter sind noch gemütlich, doch schon bald wird klar: Die Höhenmeter bis zur Lobhornhütte wollen verdient werden. Der Pfad zieht sich entlang dem Sommerwanderweg immer steiler durch den Wald. Ein kurzes, aber sehr knackiges Stück über Holzstufen ist der anspruchsvollste Teil. Immerhin: Schneeschuhläufer haben es hier einfacher als Skitourengänger.

Ist das geschafft, lichtet sich aber bald danach der Wald. Hier lohnt sich eine Pause, nicht nur wegen dem Blick auf das Panorama. Auch, weil sich ein Blick nach oben lohnt: Die Lobhornhütte ist nah. Ab der Lichtung verläuft der Weg in einem langen und leicht ansteigenden Bogen direkt zur Hütte. Nach rund eineinhalb Stunden ist das Ziel erreicht.


Dieses kleine Bijou ist immer wieder einen Besuch wert. Auf der Terrasse scheint einem die Sonne ins Gesicht und der Blick wandert über die Berner Alpen. Wer mag, kann in der Hütte übernachten, sie ist an den Wochenenden bewirtet. Aber Achtung: Die Gastfreundschaft ist bekannt, die Hütte ist oft ausgebucht.

Ab der Lobhornhütte gibt es diverse Möglichkeiten für einige Schneeschuhkilometer mehr. Entweder 170 Höhenmeter zum Schärihubel, der mit einem noch grösseren Panorama über die beiden Seen aufwartet. Wer alpiner unterwegs ist, kann sich auch an die Höhji Sulegg warten. Hier ist aber Lawinenausrüstung und Wissen am Berg ein Muss.


Der Abstieg führt auf der gleichen Route zurück nach Sulwald. Dort bringt einem die Gondel wieder zurück nach Isenfluh und dann geht es entweder mit dem Auto oder mit dem Poschi nach Hause.

Start

Bergstation Sulwald

Ziel

Bergstation Sulwald

Länge

5 Km

Höhenmeter

440 Hm rauf

440 Hm runter

Dauer

2.5 Stunden

Erreichbarkeit

Auto oder öV bis Isenfluh

Verpflegung

Isenfluh, Sulwald, Lobhornhütte


Kommentare


bottom of page