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Wildspitz im Frühling – Rundtour ab Goldau

  • Autorenbild: wanderblondies
    wanderblondies
  • vor 14 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Zwei Gipfel, ein Grat, ein Restaurant und viel Geschichte: Diese Tour ist früh im Jahr machbar und wartet mit vielen Highlights auf.

Wanderin auf dem Gnipen mit Blick auf die Innerschweiz

Der Gnipen ist ein Gipfel in der Zentralschweiz, der immer wieder zu überzeugen weiss: Eine kurze Anreise, knackige Aufstiege und eine grandiose Aussicht. Die heutige Tour ab Goldau bietet sich bereits im Frühling an, denn sie ist auch machbar, wenn oben noch etwas Schnee liegt.


Vom Bahnhof folgt man den Wegweisern durch die Stadt. In einer langgezogenen Kurve umrundet man das Gelände der Garaventa Seilbahnen, wo immer wieder grosse Teile von neuen Bergbahnen zu sehen sind.


Ab hier geht es erst über Wiesen und dann im steilen Zickzack den Wald hoch. Das Ziel ist der Ochsenboden und dann Spitzibüel. Hier öffnet sich das Gelände und man blickt zur linken auf den Zugersee, zur rechten zum Bergsturz von 1806.


Direkt neben dem Bergsturz führt ebenfalls ein Weg hoch, dieser ist jedoch um einiges steiler. Dafür befindet man sich mitten in der Geschichte und kann eindrücklich auf die Überreste des Sturzes blicken, der den Berg und die Umgebung veränderte.


Nach gut zwei Stunden Aufstieg steht man auf dem Gnipen. Auf der Nordseite neigt sich die Anhöhe sanft gegen den Zugersee. Die Südseite hingegen fällt mit einer scharfen Kante in die Tiefe ab – genau hier befindet sich die Anrissstelle des besagten Bergsturzes. Man schluckt, wenn man hier oben steht und bedenkt, was sich 1806 direkt unter diesem Grat abgespielt hat. Wer nachmittags oder abends auf dem Gnipen steht, wird vielen Gleitschirmlern beim Starten zuschauen können.


Zwanzig Minuter weiter folgt der Wildspitz. Dieses Restaurant mit Übernachtungsmöglichkeit befindet sich mit 1580 Metern auf dem höchsten Berg des Kantons Zug. Die Terrasse bietet eine grossartige Aussicht auf die Innerschweizer Seen und Bergketten – das ist der Moment für eine lange Pause.


Der Abstieg nach Sattel verläuft dann über den Ostgrat. Entgegen dem Namen ist dieser Grat nicht schwierig, nicht ausgesetzt und einfach wunderbar zum Wandern. Über die Alpwirtschaft Halsegg geht es hinunter ins Dorf Sattel, von wo es mit dem Zug zurück nach Goldau oder nach Hause geht.


Tipp: Wer etwas weniger Zeit hat, dem empfehlen wir diese verkürzte Variante auf Gnipen und Wildspitz.

Start

Bahnhof Goldau

Ziel

Bahnhof Sattel

Länge

13 km

Höhenmeter

1200 Hm rauf

900 Hm runter

Dauer

5,5 Stunden

Erreichbarkeit

Auto oder öV bis Goldau, mit dem Zug zurück

Verpflegung

Goldau, Wildspitz, Halsegg, Sattel



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