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Seiser Alm - Die berühmteste Hochalm Europas

Auf den Spuren der frühen Sennen zeigen wir euch eine gemütliche Rundwanderung von der Seiser Alm zum Plattkofel, die mit einzigartigen Aussichten aufwartet.



Mit dem Hotelbus der Vitalpinahotels geht es bequem bis zum Hotel Goldknopf, von wo aus die Wanderung in Richtung Plattkofel startet. Ziemlich schnell lässt man die Almrosen- und die Mehlknechthütte hinter sich. Wer noch einen Kaffee zur Stärkung trinken möchte, der sollte es hier tun, denn danach gibt es bis zur Plattkofelhütte keine Einkehrmöglichkeiten mehr.


Der Weg schlängelt sich ab hier durch die wunderbare Landschaft während sich die Rosszähne und die Rosengartengruppe von ihrer besten Seite zeigen. Über Weiden und Flüsse führt der Weg weiter, vorbei an Pferden und Kühen bis zum Grat hoch. Immer unterhalb vom Grat, mit einem grandiosen Ausblick ins Val Duron, geht es stets berghoch über steinige Wege Richtung Plattkofel.



Die Einheimischen sind sehr freundlich und erzählen stolz von ihrer Heimat. So trafen wir auf unserer Wanderung einen Bauern, der nach seinen Kühen auf der Weide sah. Er konnte uns viel über die Geschichte und die Entwicklung der Region berichten. So besteht der Name Seiser Alm zum Beispiel bereits seit dem 14. Jahrhundert und bereits damals wurde rechtlich geregelt, wie die Alm von den verschiedenen Älplern genutzt werden darf. Mit Gedanken ans 14. Jahrhundert im Kopf und der einmaligen Aussicht auf die Seiser Alm und die Berge, verging die weitere Strecke entlang dem Grat bis zur Plattkofelhütte im Flug.


Nach dem Besuch der Dreizinnenhütte, einem stärkenden Nussgipfel und dem Aufsaugen des Panoramas rund um die Drei Zinnen, geht es weiter Richtung Langalm. Dieses Stück weist die einzige steilere Passage auf, sowohl aufwärts als auch abwärts. Ansonsten verläuft der Weg meistens gerade oder nur mit einer leichten Steigung. Auf der Höhe der Langalm sieht man die Drei Zinnen wieder von ihrer Rückseite, flankiert von einigen kleinen Bergseen mit klarem Bergwasser. Es steht nur noch ein kurzer Marsch zurück zum Parkplatz bevor.

Diese Tour ist für Leute, die weniger Zeit haben, die Drei Zinnen aber von allen Seiten sehen wollen, absolut empfehlenswert. Sie ist nicht schwierig, gut markiert und es gibt immer wieder Einkehrmöglichkeiten, so dass sich die Beine für das nächste Stück erholen können.


(Werbung) Damit wir diese Gegend der Sextner Dolomiten erkunden konnten und trotzdem ein bisschen Luxus in unserem Urlaub hatten, nächtigten wir im Hotel St. Veit in Sexten. Das Hotel gehört zu den vitalpina Hotels und bietet wie alle Hotels dieser Vereinigung wöchentlich geführte Wanderungen. Zusätzlich zeichnet dieses Hotel das Essen und die frischen Produkte direkt vom Hotel eigenen Bauernhof aus.