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Die Drei Zinnen - Rundwanderung mit einmaliger Aussicht

Einmal das bekannteste Dreigestirn des Südtirols aus verschiedenen Perspektiven sehen? Das ist möglich auf dieser tollen Rundwanderung rund um die drei Zinnen.

Mit dem Auto geht es zuerst bequem hoch bis zur Auronzohütte, auch wenn das Ticket für die Strasse satte 30 Euro kostet. Die Option, die Strecke zu Fuss zurücklegen, gab es an diesem Tag für uns jedoch nicht, da noch genug Höhenmeter und Kilometer vor uns lagen. Vom Parkplatz geht es den Schildern folgend im Gegenuhrzeigersinn um die Drei Zinnen. Der Weg ist breit und gut begehbar. Schon nach kurzer Zeit erscheint die Lavaredohütte und der Kaffeeduft steigt einem in die Nase. Bis zu diesem Punkt bewegt man sich hinter den Drei Zinnen und erkennt diese gar nicht als solche. Bereits auf dem Parkplatz hatte uns ein Mann ungläubig gefragt, ob das wirklich diese drei bekannten Felsformationen seien. Jetzt aber, nach der Lavaredohütte und einem kurzen Anstieg, zeigen sich dann die Drei Zinnen in ihrer bekannten vollen Pracht. Stolz thronen sie vor einem und machen das Panorama perfekt. Nach einer kurzen Fotopause packten wir aber bereits wieder unsere Sachen und gingen weiter Richtung Dreizinnenhütte. Unterwegs zeugen Bunker und Höhlen von Kriegszeiten, denn im Ersten Weltkrieg lieferten sich hier italienische und österreichische Truppen während zweieinhalb Jahren einen unerbittlichen Kampf.

Nach dem Besuch der Dreizinnenhütte, einem stärkenden Nussgipfel und dem Aufsaugen des Panoramas rund um die Drei Zinnen, geht es weiter Richtung Langalm. Dieses Stück weist die einzige steilere Passage auf, sowohl aufwärts als auch abwärts. Ansonsten verläuft der Weg meistens gerade oder nur mit einer leichten Steigung. Auf der Höhe der Langalm sieht man die Drei Zinnen wieder von ihrer Rückseite, flankiert von einigen kleinen Bergseen mit klarem Bergwasser. Es steht nur noch ein kurzer Marsch zurück zum Parkplatz bevor.


Diese Tour ist für Leute, die weniger Zeit haben, die Drei Zinnen aber von allen Seiten sehen wollen, absolut empfehlenswert. Sie ist nicht schwierig, gut markiert und es gibt immer wieder Einkehrmöglichkeiten, so dass sich die Beine für das nächste Stück erholen können.

(Werbung) Damit wir diese Gegend der Sextner Dolomiten erkunden konnten und trotzdem ein bisschen Luxus in unserem Urlaub hatten, nächtigten wir im Hotel St. Veit in Sexten. Das Hotel gehört zu den vitalpina Hotels und bietet wie alle Hotels dieser Vereinigung wöchentlich geführte Wanderungen. Zusätzlich zeichnet dieses Hotel das Essen und die frischen Produkte direkt vom Hotel eigenen Bauernhof aus.